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Horizontal

Digging – Piling up – Forming: Das sind die Schlagworte, die Hans Hollein während der ersten amerikanischen Jahre als Grundtendenzen formuliert. Das tektonische Aufhäufen zum Himmel hin (-> Vertikalität) interessiert ihn wie das a-tektonische Ausgraben, Aushöhlen und Ausbreiten in die Tiefe, als zwei ganz unterschiedliche Entwicklungsformen von Raum. Zu seinen unterirdischen Bauten zählen vor allem seine Museen, die Schätze sicher verwahren sollen. Museen brauchen in jenen Bereichen, die sensible Objekte beherbergen, zwar wenig Tageslicht, immer aber gut steuerbare und konstante Lichtverhältnisse. (-> Licht) Seine Affinität zum unterirdischen Bauen sieht er in seiner Familie begründet, da seine Vorfahren über viele Generationen hinweg Bergleute waren. Beim unterirdischen Bauen interessieren ihn die archaischen Qualitäten, die man für Kulträume benötigt. (-> Museum)