Weiter zum Inhalt


Marina Apollonio, Dinamica circolare, 2008

Eine Edition der Gesellschaft der Freunde der Neuen Galerie

Dinamica circolare 005, 2008

Marina Apollonio:
Dinamica circolare 005, 2008
Dinamica circolare 007, 2008
Dinamica circolare 008, 2008
Dinamica circolare 009, 2008

4 Motive / Auflage je 50 Stück /
+ je 5 Künstlereditionen

Serigrafien auf Aluminium,
ungerahmt, 50 × 50 cm

Preise:
EUR 190 / Motiv für Mitglieder
EUR 290 / Motiv für Nicht-Mitglieder
Alle 4 Motive: EUR 600 bzw. EUR 1000

Bestellung:
Zu bestellen mit dem Bestellformular bei der Gesellschaft der Freunde der Neuen Galerie Sackstraße 16, 8010 Graz t 0316-829155 f 0316-815401 neuegalerie@museum-joanneum.at

Marina Apollonio wurde 1940 in Triest geboren und lebt in Padova. Die Tochter des bekannten italienischen Kunsttheoretikers Umbro Apollonio, der in den 1970er Jahren eng mit der Neuen Galerie zusammenarbeitete, schloss 1960 ihr Studium an der Accademia di Belle Arti in Venezia ab. Seit 1962 untersucht sie die wahrnehmungstheoretischen Bedingungen von empirischer Erfahrung und visuellen Phänomenen. Marina Apollonio zählt zu den Pionierinnen der Op Art. So nahm sie z.B. 1965 und 1969 - zusammen mit Marc Adrian, Getulio Alviani, Alberto Biasi, Davide Boriani, Martha Boto, Gianni Colombo, Gabriele De Vecchi, Julio Le Parc, François Morellet, Bruno Munari, Bridget Riley, Yvaral u.a. an den wegweisenden „Neue Tendenzen"-Ausstellungen in Zagreb teil. 1973 fand im Rahmen der trigon-Personalen eine Ausstellung in der Neuen Galerie Graz statt. In ihrer Suche nach primären Formen und Mustern konzentriert sich Apollonio auf die strukturellen Grundlagen der Form und setzt mit streng bemessener Ökonomie des künstlerischen Vorgehens und einer möglichst einfachen Gestaltungslogik verborgene virtuelle Potenziale ihrer bildnerischen Schemata frei. Sie entwickelt - meist in reinem Schwarz-Weiß - konzentrische grafische Muster, die - in Rotation versetzt - in der visuellen Wahrnehmung wie fließend in sich bewegt erscheinen. Daher bevorzugt sie oft Rundbilder, die eine zentrale Achse besitzen, sodass sie von Hand oder mittels eines Elektromotors in Drehung gebracht werden können.

Für die Ausstellung „Op Art" in der Frankfurter Schirnhalle 2007 rekonstruierte sie ihre Arbeit von 1967/71, „Raum zur kinetischen Aktivierung", eine monumentale betretbare kreisrunde Bodenarbeit, bestehend aus konzentrischen und exzentrischen Kreisen, die mittels eines Motors in Bewegung versetzt werden konnte und eine ganz besondere Raumerfahrung ermöglichte.

 

Downloads