Günter Brus - Werkumkreisung
Mit 29 Jahren, im Sommer 1968, ist der damalige Aktionist und heutige Staatspreisträger Günter Brus wohl der umstrittenste Künstler Österreichs und wird in einer Pressekampagne zum "meistgehassten Österreicher" erklärt.
Heute sind sowohl sein Beitrag zum Aktionismus in den sechziger Jahren wie auch seine seit den siebziger Jahren entstehenden bildnerisch-literarischen Grenzüberschreitungen fester Bestandteil der Kunstgeschichte geworden. Als Zeichner in der Tradition von William Blake und Alfred Kubin gestellt, nimmt er mit seinen farblich-malerischen und sprachlichen Qualitäten eine zentrale Rolle im internationalen Kunstkontext ein.
Dieses Buch zeigt bislang unpublizierte abstrakte Zeichnungen, die frühen informellen Werke bis zu den "Selbstbemalungen", die Aktionszeichnungen, fotografische und filmische Dokumente der Aktionen 1964-1970, die Fotocollagen, Zeichnungen und Pastellblätter ab 1971 sowie die umfangreichen Erzählzyklen, die "Bild-Dichtungen".
[anlässlich der Ausstellung „Günter Brus – Werkumkreisung“, Albertina, Wien, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz, Kunsthaus Zug, Galleria d'Arte Moderna di Bologna, 2003/2005]/ [Kuratorin: Monika Faber]. - Köln: König, 2003. [dt.], 288 S.: überw. Ill., ISBN 3-88375-786-1 (Museumsausg.)
Der Katalog ist nicht mehr erhältlich.





