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Günter Brus und Franz Schreker

Die Gezeichneten. Oper in drei Akten. Nachempfunden von Günter Brus.

Als Günter Brus Ende der 1970er Jahre 64 Blätter und Texte für die Schreker-Oper in Berlin auf braunes Papier schrieb, hatte er den Wiener Aktionismus bereits aufgegeben und sich gerade einer rechtskräftigen Gefängnisstrafe entzogen. Minutiös schrieb er den gesamten Text der 1918 entstandenen Oper "Die Gezeichneten" von Hand ab (hier gesondert transkribiert) und ergänzte ihn durch eigene farbige Zeichnungen auf braunem Papier. Entstanden ist eine reich ausgestattete Partitur - sie gilt als ein Hauptwerk der Bilddichtung -, die nun als prächtiges Faksimile der 64 großformatigen Blätter auf ausklappbaren Tafeln vorliegt.
2006/2007 wurde dieser Zyklus als private Leihgabe in der Ausstellung Günter Brus. Bilddichtung zu Franz Schrekers Oper "Die Gezeichneten" in der Neuen Galerie gezeigt.

Die Gezeichneten. Oper in drei Akten. Nachempfunden von Günter Brus, Hrsg. & Nachw. von Kurt Weidemann. Beitr. von Klaus Zehelein. Köln 2005. 4to. 140 S. mit 64 farb. Falttafeln, Ppbd., ISBN: 978-3-88375-984-5

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