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Wilson, David

Er studiert am Kalamazoo College in Michigan Insektenkunde und Kunst und lernt dort seine Frau Diana kennen, die gegen Ende der Studienzeit, 1969, heiratet. Das Paar zieht nach Chicago. David arbeitet als Pfleger in einem Spital, dann errichten sie in einer abgelegenen Gegend in Colorado ein einsam gelegenes Blockhaus, wo David einen Zeichentrickfilm herstellt, der ihm 1974 die Zulassung zur Kalifornischen Kunstakademie bringt. Das Blockhaus brennt ab.
In der Kunstakademie stellt David den Film "Stasis" her. Mit hochspezialisierter Kameraarbeit verdient David ausgezeichnet und macht nebenher eigene Filme. 1980 lädt ihn der Leiter des Pasadena Film-Forums ein, das Foyer des Theaters zu nutzen, wo David komplizierte Dioramen aus einer Art katoptrischer Kamera, die spezielle Illusionseffekte erzeugt, und stereoskopischen Betrachtungsapparaturen, installiert. Er fertigt verschiedenste derartige Apparaturen und verpachtet sie. 1984 skizziert er, wie zufällig, die Idee des Jurassischen Museums, sein 'Lebenswerk', das zuerst in Form von Leihgaben existiert, bis David Wilson das Gebäude in Los Angeles erwirbt, in dem das Museum heute untergebracht ist.
Ein Raum diente einem medizinischen Laboratorium. "Wir mußten tausende von kleinen Wachsklötzchen beseitigen, in denen Proben von menschlichen Körpern eingelagert waren." Wilson und seine Familie leben am Rande des Existenzmimums, "Das Museum existiert gegen alle Wahrscheinlichkeit", obwohl es immer wieder zu Zuwendungen Privater kommt.

siehe auch Museum, im Medienzeitalter