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Landeszeughaus - Unsterbliche Hüllen menschlicher Konflikte

Ein Rundblick zu den Unmenschlichkeiten kriegerischer Auseinandersetzungen im Laufe der Geschichte

  • 21.09.2010, 17:00 - 19:00 Uhr

Eintritt frei!
Kontakt, Information & Anmeldung
E: info-zh@museum-joanneum at
T: 0316/8017-9810 (tgl. 10-18 Uhr)
Achtung: Begrenzte Teilnehmer/innen-Zahl. Um Voranmeldung wird gebeten.   

Das Landeszeughaus als Denkmal der steirischen Geschichte ist mit seinen 32.000 Objekten zugleich lebendiges Mahnmal einer bewegten und konfliktreichen Vergangenheit, deren Feindbilder und Vorurteile bis heute spürbar sind. So sehr die Rüstungen und Harnische in ihrer Fülle, ihrem Glanz und in ihrer Kunstfertigkeit faszinieren, so oft wird vergessen, dass es Kriegsgerätschaften sind, die Zeugnis geben über eine Zeit des Kampfes und der Gewalttätigkeit.

Tafelgemälde des Kleinen Wunderaltares von Mariazell

Am 21. September wird jährlich der Weltfriedenstag der UNO begangen. Das Landeszeughaus als weltgrößte historische Waffenkammer möchte seinen Beitrag leisten, die Kriegsgreuel der Jahrhunderte transparent zu machen und auch seine eigenen Bestände in seiner militärischen und sozialgeschichtlichen Bedeutung zu hinterfragen.

Begleiten Sie uns auf einen Streifzug durch das Kriegsgeschehen der Jahrhunderte. Jedes Stockwerk beleuchtet eine bestimmte Periode der Geschichte:

Dr. Leopold Toifl berichtet aus einer Zeit, als das Landeszeughaus noch aktiv der Verteidigung diente, Dr. Helmut Konrad erzählt von kriegerischen Auseinandersetzungen im 20. Jahrhundert und aktive UNO-Soldaten zeigen, was Krieg im 21. Jahrhundert in den heutigen Krisengebieten wie im Tschad oder in Afghanistan bedeutet.
Moderiert werden die 15-minütigen Gespräche von Dr. Johannes Gießauf.

Im vierten und letzten Stockwerk erwartet Sie eine abschließende Diskussion mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.


  • Terminart: Lernen & Wissen Führungen |
  • Terminbereich: Bildung, Kultur, Soziales |
  • Kategorien: Veranstaltung