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„Zum Schutz des Landes“

in der Kanonenhalle des Landeszeughauses

Im Erdgeschoss war bis 1797 der landständische Geschützpark untergebracht. Dieser wurde vor der anrückenden Armee Napoleons nach Novisad in Serbien in Sicherheit gebracht und später dort an einen Glockengießer verkauft.

Zeughaus Graz


Die Halle diente danach als Feuerwehrdepot, war ab 1895 Warenmagazin und später Verkaufslokal einer Teppichfirma. Erst 1983 wurde sie dem Zeughaus wieder zur eigenen Verwendung übergeben und baulich adaptiert. Seit 1997 vermittelt die Dauerausstellung "Zum Schutz des Landes" den Besucherinnen und Besuchern die Grundlagen der steirischen Landesdefension.
Erklärt werden unter anderem das steirische Landesaufgebot, die so genannte Militärgrenze, die Herkunft der Waffen, die Finanzierung des Kriegswesens sowie die Geschichte des Landeszeughauses. Ein weiteres Kapitel beschäftigt sich mit den Feindgefahren, denen die Steiermark ausgesetzt war.