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Roboterträume

Symposium

  • 03.07.-04.07.2009

 

Das Kunsthaus Graz und das Museum Jean Tinguely in Basel veranstalteten ein Symposium zum Thema Robotik im Kontext der Kunst, das sich sowohl mit der Kulturgeschichte des Phänomens, den Robotern im Alltag sowie der Bedeutung der künstlichen Intelligenz für die Entwicklung und das Selbstverständnis einer Gesellschaft auseinandersetzte. Roboterträume war eine Plattform für Wissenschaftler, Künstler und Kulturhistoriker, die ein Nachdenken über gesellschaftliche, kulturgeschichtliche und künstlerische Implikationen ermöglichte. Das Symposium stand in engem Zusammenhang mit einer für 2010 geplanten Ausstellungskooperation zwischen den beiden Häusern, die sich ebenfalls mit dem Phänomen des Roboters auseinandersetzt. www.museum-joanneum.at/de/kunsthaus/ausstellungen_3/robotertraeume

R&Sie(n)

In der Entwicklung der Roboter und insbesondere der intelligenten Schwarmroboter ist verschiedentlich vom Erhellen der Evolutionstheorie und vom Verstehenlernen biologischen Verhaltens die Rede. Was bedeutet es, wenn der Roboter in unsere Reflexionen und unser Handeln eindringt, müssen wir beispielsweise „Arbeit neu denken”, wie Professor Albers von der Universität Karlsruhe meint? Und was bedeutet es für die Kunst, wie reagiert sie und wie ist sie neu zu denken, wenn sich über die Roboter und die künstliche Intelligenz neue Materialien und Medien, neue Felder universeller Zusammenhänge auftun? Wird man Bildende Kunst noch in einer abgesonderten Sparte sehen können?

Das Symposium war bewusst in den Zusammenhang der RoboCup Weltmeisterschaften gesetzt, dem weltweit größten Wettbewerb für intelligente Roboter in Graz und teilte auch eine gemeinsame Veranstaltung.

www.robocup2009.org

Programm

Freitag 03. Juli 2009

1. Panel: 17:00 - 19.30 Uhr
deutsch mit engl. Übersetzung

Impuls:
Oswald Wiener. Intelligenz und Künstliche - Intelligenz

Diskussionsthema: „Vom künstlichen zum virtuellen Menschen"
Mit
Oswald Wiener, Sprachwissenschaftler, Autor, Wien und Canada
Niki Passath, Künstler, Wien
Peter Pakesch, Kunsthaus Graz
Franz Wotawa, Institut für Softwaretechnologie TU, Graz
Moderation: Wenzel Mraček

Samstag 04.Juli 2009

2. Panel: 10:00 - 12:00
Englisch

Impulse:
Francois Roche, R&Sie(n), architects: "Ecosophisches Gerät & schizoide Maschinen"
Max Lungarella. Interdisziplinäre Forschung am AILab in Zürich

Diskussionsthema: Kunst-Wissenschaft eine Koalition oder eine Kollision? Was bedeutet die Öffentlichkeit für die Forschung?
mit
Max Lungarella, AI Lab Zürich
Manuela Veloso, School of Computer Science, Carnegie Mellon, RoboCup
Francois Roche, R&Sie(n) architecture studio seit 1993 and Gastprofessur am Advanced Studio, GASPP Columbia University seit 2006
Karl Crailsheim, Institut für Zoologie, KF-Uni Graz
Andreas Broeckmann, ISEA2010 RUHR, Dortmund/Berlin
Moderation: Mirjana Peitler

13:00 - 14:30 Mittagessen

3. Panel: 13:00 - 15:00
Englisch

Impulse:
Jon Kessler: "Teilsein einer Maschine"
Kirsty Boyle: "Theatralische Aspekte von Robotern - Karakuri - eine japanische Tradition"

Diskussionsthema: Kulturelle Aspekte und Unterschiede der Beziehung
Mit
Roland Wetzel, Museum Jean Tinguely Basel
Thomas Baumann, Künstler, Wien
Jon Kessler, Künstler, School of the Arts, Columbia University
Kirsty Boyle, Künstlerin, Australien
Sibylle Hauert und Daniel Reichmuth, Künstler, CH
Reinhard Braun,
Kurator, Graz
Moderation: Katrin Bucher Trantow

Biografien

*_Thomas Baumann ist Maler und Bildhauer. Seine Skulpturen sind meist Arbeiten aus mechanischem, technologischem und elektronischem Material. Die Bauteile haben eine eigene Ästhetik, nichts wird hinter Designfassaden versteckt. So erhalten die Skulpturen etwas von Maschinenbaukunstwerken, die den Anschein machen, sie seien Geschwister jener Maschinen, die in den Fertigungsstraßen industrieller Fabrikation ihren Dienst leisten. Seine Arbeiten sind in vielen Sammlungen und Ausstellungen weltweit zu sehen, seine „Wellenmaschine" beispielsweise überschwemmte im letzten Jahr den Vorplatz der Basler Kunstmesse Art in einer leicht subversiven und gleichzeitig melancholischen Regelmäßigkeit. Baumann lebt und arbeitet in Wien.

*_John Bock ist Aktionskünstler. Er studierte zunächst Betriebswirtschaft in Hamburg, bevor er bis 1997 ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg absolvierte. Seine Materialien sind alltägliche Gegenstände aller Art wie Filzpantoffeln, Eierschalen oder Herrensocken. Seit dem Wintersemester 2004/05 lehrt er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Professor für Bildhauerei. (* 1965 in Gribbohm, Schleswig-Holstein) Er lebt in Berlin.

*_ Kirsty Boyle ist eine passionierte Roboter-Künstlerin und ausgewiesene Expertin auf dem Gebiet von animierten Puppen. Unterstützt durch ein New Media Stipendium des Australia Council for the Arts hat sie die alte japanische Tradition der animierten Puppen studiert. Auf ihren Forschungsreisen besuchte sie unter anderem das SUEMATSU Robotics Laboratory und lernte von einem japanischen Meister neunter Generation die Puppenkunst. Zurzeit ist sie Gast im Labor für künstliche Intelligenz an der Universität Zürich.

*_Reinhard Braun ist seit 2007 Kurator für bildende Kunst, steirischer herbst. Er ist 1964 in Linz geboren, ist Autor und Kurator, seit 1990 Veröffentlichungen, Vorträge, Forschungsaufträge zur Fotografie- und Mediengeschichte und -theorie, projektorientierte Zusammenarbeit mit Künstlern im Bereich Medien/Telekommunikation. 1992 Gründungsmitglied der Gruppe HILUS, 1999 Gründung von MiDiHy Productions / Medien. Theorie. Kunst. Kultur. 2003 bis 2006 Kurator und Redakteur bei Camera Austria, seit 2004 Lehrbeauftragter für Kunstgeschichte an der Fachhochschule Joanneum, lebt und arbeitet in Graz.

*_Andreas Broeckmann ist Kunstwissenschaftler und Kurator und lebt in Berlin. Er studierte Kunstgeschichte, Soziologie und Medienwissenschaft in Bochum, Berlin und Norwich/UK und promovierte über Portraitphotographie im 19. Jh. Er lehrt und schreibt zu Kunst, Technologie, digitaler Kultur und Maschinenkunst des 20. Jahrhunderts. Er war langjähriger Leiter der »transmediale« (2001-07) und des Medienkunstlabors TESLA und hat Ausstellungen kuratiert u.a. im Stedelijk Museum Amsterdam, Seoul Museum of Art und in der Skuc Gallery Ljubljana. 2008 gründete er zusammen mit Stefan Riekeles »Les Jardins des Pilotes«.

*_Katrin Bucher Trantow ist Kuratorin am Kunsthaus Graz und Mitorganisatorin des Symposiums.

*_Karl Crailsheim studierte 1968 - 1976 "Biologie" an der Karl-Franzens-Universität in Graz; 1974 - 1977 Assistent am Institut für Zoologie; 1973 - 1976 Dissertation (Zoologie and Biochemie) bei Prof. K. Hagmüller; 1997 Ernennung zum Universitätsprofessor an der Karl Franzens Universität Graz (UOG 93); 1997 - 2000 Leiter der Abteilung für Stoffwechselphysiologie; 1998 Studiendekan der Naturwissenschafltichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz; 2001 - 2003 Stellvertreter des Vorsitzenden des Senats der Karl-Franzens-Universität Graz; 2001 - 2003 Wiederwahl zum Studiendekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz; 2005 - Präsident der Kommission Bienenbiologie bei Apimondia; 2007 - Dekan der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Karl-Franzens-Universität Graz und Präsident der Österreichischen URANIA für Steiermark.

*_Sybille Hauert und Daniel Reichmuth sind ein Künstlerduo aus Basel.
Sibylle Hauert und Daniel Reichmuth arbeiten seit 1999 unter dem Namen any affair als Künstlerin und Performer in medialen Inszenierungen.
Ausbildung in Theater,Musik/Performance und Elektrotechnik.
Seit 2000 entwickeln sie selbstgebaute elektronische Systeme in Zusammenschluss mit entwicklungsfähigen, kreativen Software-Programmen. Sie forschen im Bereich des Interface-Designs und setzen diese Forschung in räumlichen Inszenierungen um. Sie provozieren reale Bewegung und sinnliche Wahrnehmung in Installationen oder mit performativen "Tools".
Das künstlerische Konzept, das mediale Inszenierungen, Installationen, Objekte und Performances vorsieht, in welchen der Mensch mit seiner reichen Sinneswahrnehmung, seiner sozialen Kompetenz und seiner Fähigkeit zur Kommunikation im Mittelpunkt steht verbindet ihre Arbeit.

*_Jon Kessler is best known for his kinetic sculptures that leave the mechanics exposed for the viewer. His work often combines centuries-old analog mechanisms with digital technology to explore the runoff of consumerist, "post-utopian" societies.
Much of Kessler's work from the 1990s examined the interactions and tensions between Orient and Occident. He often presented Asia as a construct of Western Orientalism, while at the same time portraying the West in a steady state of decline. Kessler blended these visions with equal parts humor and tragedy in pieces such as The Last Birdrunner (1994), a kinetic sculpture based on the science fiction movie Blade Runner. Shown in a solo exhibition at the Luhring Augustine Gallery in New York in 1994, The Last Birdrunner consists of a stuffed bird outfitted in a parachute pack and perched on a ledge that slowly travels up and down while a motor-driven apparatus plays out a haunting dirge on a toy piano. Meanwhile, colored lights flicker in and out of focus against a geodesic dome in the background so that the scene takes on the appearance - though none of the care-free energy - of a Tokyo night club. The Last Birdrunner represents, according to Artforum critic Neville Wakefield, "the nemesis of ... utopian dreams in the guise of a lonely cockatoo wearing a life vest."
With the advent of 9/11, Kessler's focus shifted to confront themes of surveillance, isolationism, and war mongering in the United States. Kessler's most recent exhibition, Palace at 4 A.M., is an "obsessive, aggressive, and handmade" response to the war on terror. Upon entering the installation through the cut-out crotch of a massive-scale porn image, viewers are surrounded by surveillance cameras affixed to mechanisms that reproduce the lock and load click of artillery as they turn. Cheap color televisions stacked into scattered mounds project the live feed from the surveillance cameras, while images of American soldiers entering Saddam Hussein's palace loom large on the wall. Here Kessler signals the demise of utopia by depicting the world as a "pell-mell kaleidoscopic mishmash... where all hell breaks loose all the time and human life is twisted as readily as metal."
Kessler is currently working in Manhattan, New York.

*_Max Lungarella is a research fellow at the Artificial Intelligence Laboratory of the University of Zurich (Switzerland) where he received his Ph.D in 2004. He is also Chief Technology Officer of Dynamic Devices GmbH. From 2002 to 2004, he was an invited researcher at the Neuroscience Research Institute of the National Institute of Advanced Industrial Science and Technology in Tsukuba (Japan). From 2004 to 2007, he worked at the Department of Mechano-Informatics of The University of Tokyo, first as a research associate, then as a JSPS postdoctoral researcher and as an ERATO research fellow. He has been involved in various projects related to intelligent robotic systems and has organized a number of conferences such as "The 50th Anniversary World Summit of Artificial Intelligence" in 2006. His research interests include artificial intelligence, artificial life, network and information theory, computational biology, design automation, and robot technology.

*_Wenzel Mraček, geb. 1962 in Klagenfurt, Kunsthistoriker, Mag. phil., freier Kulturjournalist; lebt in Graz. Literatur: Simulierte Körper. Vom künstlichen zum virtuellen Menschen. Wien/Köln/Weimar: Böhlau, 2004.

*_Peter Pakesch ist Indendant des Landesmuseums Joanneums in Graz und Mitorganisator des Symposiums.

*_ Niki Passath studierte an der Schule für Musik und Darstellende Kunst, Graz, danach Architektur in Graz und Montpellier und Digitalen Kunst an der Angewandten in Wien. Er ist Träger verschiedener Preise, unter anderem des Theodor Körner Preises für seine Arbeit „Architecture mules", weclhe 3D Software, bzw. generative Designmöglichkeiten der Verzerrung in den realen Raum übersetzt. Er ist ausgewiesener Robotikspezialist und beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den skulpturalen Bedingungen robotischer und künstlich intelligenter Entwicklungen. 1977, geboren in Graz, wohnt in Wien.

*_Mirjana Peitler ist Kuratorin am Medienkunstlabor in Graz und Mitorganisatorin der Symposiums.

*_Francois Roche wurde 1961 in Paris geboren und diplomierte 1987 an der Ecole d'Architecture de Versailles. Das Architekturbüro R&Sie(n) in dem er gemeinsam mit Stephanie Lavaux und Jean Navarro tätig ist, wurde 1993 in Paris gegründet. R&Sie(n) unterrichten als Professoren mit Francois Roche an der Bartlett School in London, in Wien an der Angewandten und an der TU, in Barcelona an der ESARQ, in Paris an der ESA, in Philadelphia an der UPenn, ausserdem seit 2006 beim Studio für Fortgeschrittene an der Columbia NY, USA. Vorträge an der MIT, Harvard, AA School, UCLA, Sci-Arch.
R&Sie(n) beschreiben Ihre Arbeit als forschende und kritische Architekturerfahrung durch die Veränderung kontextueller Parameter. Ein grosses Interesse gilt der Forschung und Wissenschaft, und der Entwicklung von Szenarien ständiger Veränderung durch Hybridation (Prothesen, Parasitentum, pfropfen..), Mutation, Klonen etc. Sie wollen unter anderem eine andere und engere Art der Interaktion zwischen Architektur, Umwelt und Benutzer. Ökologische Fragen (wie z.B. Recycling, oder Extraktion) werden als Entwurfsansatz aufgegriffen. Die Objekte sollen jedes Mal in engem Zusammenhang mit ihrem Ort stehen.
Der Leitsatz „No aesthetics, no historic but genetic" gründet in der Verwendung neuer computerunterstützter Technologien (wie z.B.: Morphing), die im Entwurfsprozess und der Realisierung eine grosse Rolle spielen. Dabei ist von der „Non-Form" die Rede, die aus wissenschaftlichen und medizinischen Bereichen herrührt. Die Regeln der Natur werden als entwurfsbestimmende Elemente gesehen, die die Form einer ständigen Veränderung unterwerfen.
R&Sie(n) waren mehrfach bei der Architekturbiennale Venedig eingeladen. Sie lehrten an der Bartlett Shool in London, an der TU Wien, an der ESARQ in Barcelona und haben zur Zeit eine Gastprofessur an der Penn University, Philadelphia und an der ESA in Paris.

*_Manuela Veloso is a Portuguese Computer Scientist and Roboticist and the Herbert A. Simon Professor at the School of Computer Science, Carnegie Mellon University. She is the President of the International RoboCup Federation and a fellow of the American Association for Artificial Intelligence. She is an international expert in multi-agent systems and the author of the book Planning And Learning By Analogical Reasoning. Shortly after receiving her Ph.D., Manuela Veloso joined the faculty of the Carnegie Mellon School of Computer Science as an assistant professor. She was promoted to the rank of associate professor in 1997, and a full professor in 2002. Veloso was also a visiting professor at the Massachusetts Institute of Technology from August, 1999 to August, 2000. She is the winner of the 2009 ACM/SIGART Autonomous Agents Research Award.

*_Roland Wetzel ist Direktor des Museums Jean Tinguely in Basel und Mitorganisator des Symposiums.

*_Oswald Wiener ist Schriftsteller, Sprachtheoretiker und Kybernetiker. Er war das theoretische Haupt der »Wiener Gruppe« (1954 - 1964), die neben den Internationalen Situationisten und der Independent Group zu den radikalsten Momenten der Moderne im Nachkriegseuropa zählt.
Wiener studierte zunächst Musikwissenschaften, Rechtswissenschaft, Afrikanische Sprachen und später Mathematik bis zum Doktortitel. Ab 1956 beschäftigte er sich intensiv mit Fragen der theoretischen Kybernetik, ab 1960 mit praktischer Kybernetik. Er eignete sich ein umfassendes Wissen über Computer an, was dazu führte, daß er 1963 bei Olivetti in Wien für den Bereich Organisation angestellt wurde und dort von 1965 bis 1967 der Datenverarbeitungsabteilung als Direktor vorstand. Als Visionär des Cyberspace´ prophezeite Wiener in seinem Text "Bio-Adapter" von 1965/66 die Zukunft mit einer die sogenannte "natürliche Welt" ersetzenden Technik.
Oswald Wiener war ebenfalls Initiator des Projektes "Kunst und Revolution", das am 07. Juni 1968 an der Universität Wien uraufgeführt wurde. Hier arbeitete Wiener eng mit den Hauptakteuren des "Wiener Aktionismus´", Nitsch und Brus zusammen. 1989 erhielt er den Großen Österreichischen Staatspreis für Literatur und 1992 den Grillparzer-Preis. Seit 1992 ist Wiener Professor für Poetik und künstlerische Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf, 1995 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Klagenfurt
Oswald Wiener lebt in Wien und Kanada.

*_Franz Wotawa received a M.Sc. in Computer Science (1994) and a PhD in 1996 both from the Vienna University of Technology.
He is currently a professor of software engineering, head of the Institute for Software Technology (IST), and dean of studies (for the computer science curriculum) at the Graz University of Technology.
His research interests include model-based and qualitative reasoning, configuration, planning, theorem proving, intelligent agents, mobile robots, verification and validation, and software engineering. Currently, Franz Wotawa works on applying model-based diagnosis to software debugging as well as on testcase generation and repair. He has written more than 100 papers for journals, conferences, and workshops and has been member of the program committees for several workshops and conferences. He organized workshops and special issues on model-based reasoning for the journal AI Communications. He is in the editorial board of the Journal of Applied Logic (JAL), and a member of IEEE Computer Society, ACM, AAAI, the Austrian Computer Society (OCG), and the Austrian Society for Artificial Intelligence.

  • Terminart: Lernen & Wissen Wissen |
  • Terminbereich: Kultur |
  • Kategorien: Veranstaltung