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Können Spiele Kunst sein?

Diskussion

  • 28.08.2009, 19:00 Uhr

Spiele begleiten unser Leben. Spielend entdecken wir die Regeln des Alltags und lockern im Spiel das Korsett der „Normalität“. Zwischen Erkenntnisgewinn und Zeitvertreib öffnen sie Fenster in andere Welten, um uns herum und in uns selbst – ähnlich wie Kunst. Doch können Spiele Kunst sein?

Mit dieser Frage beschäftigen sich im Rahmen von Would you like to comment?, eines „Spiels im öffentlichen Raum“, das als Kooperation des Multimedia-Künstlers John Dekron und Kunsthaus Graz derzeit realisiert wird, das Internetkünstler-Duo Jodi, der Games-Experte Christian Kittl, die Philosophin Annette Hilt, sowie Kunsthaus Graz-Leiter Peter Pakesch.

Können Spiele Kunst sein?

Jodi, Internetkünstler-Kollektiv, Joan Heemskerk und Dirk Paesmans, leben und arbeiten in Dordrecht (NL). Seit den 1990er Jahren künstlerische Arbeit im World Wide Web; Beschäftigung mit Softwarekunst und künstlerischer Modifikation von Computerspielen;
seit 2002 Videoarbeiten auf Basis der Aufnahme von Computermonitoranzeigen, "Screen Grabs". Teilnahme an zahlreichen internationalen Festivals und Ausstellungen, u.a. documenta X, 1997. Link: Externe Verknüpfung www.jordi.org

Christian Kittl, Experte im Bereich Serious und Mobile Games, Leiter der Firma KaleidosCon Projektentwicklung, bis 2009 EU-Projektleiter des Internet-Kompetenzzentrums evolaris in Graz, Bereich „Internationale Programme“, selbständiger Berater und Projektmanager. Christian Kittl studierte Telematik und Betriebswirtschaftslehre in Graz, Promotion, 2001-2008 Universitätslektor.

Annette Hilt, Philosophin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, beschäftigt sich mit einem Verständnis von "Spiel", welches die Menschwerdung insgesamt betrifft, u.a. mit dem Werk des deutschen Philosophen Eugen Fink. Fink nannte das „Spiel“ als eines der fünf „Grundphänomene“ des menschlichen Daseins – die übrigen vier bestimmte er als Arbeit, Herrschaft, Liebe und Tod. Annette Hilt studierte Philosophie, Kultur- und Literaturwissenschaften in Tübingen, New York und Freiburg; Promotion über die Philosophie des Lebendigen, derzeit forscht und lehrt sie über anthropologische Grundlagen von Selbstverständnis und Fremddeutung.

Freitag, 28.08.2009, 19:00 Uhr, Space04
Eintritt frei!

 


  • Terminart: Lernen & Wissen Wissen |
  • Terminbereich: Kultur |
  • Kategorien: Veranstaltung