Österreichischer Museumstag
In Kooperation mit Museumsbund Österreich und ICOM Österreich
- 24.11.-26.11.2011
In Zusammenarbeit mit der Museumsakademie Joanneum
2011 feiert das Universalmuseum Joanneum sein 200jähriges Bestehen. Das Joanneum spiegelt in seinen Sammlungen, Ausstellungen und Architekturen die welterfassende und weltdeutende Idee des Museums wider. Die Verbindung unseres Jubiläums mit dem Österreichischen Museumstag legt es nahe, diese Idee ins Zentrum der wichtigsten jährlichen Zusammenkunft der österreichischen Museumsvertreter/innen zu rücken.
Wie fassen wir die Welt? Und wie bringen wir sie zur Aufführung? Inwiefern konstruieren, legitimieren und verlängern Museen die (kulturelle) Realität?
Was ist aus dem historischen Ort geworden, der als Arche, als vollständiges Archiv angelegt war, die Welt in ihrer kompletten DNA, in Miniatur erfassen sollte?
Welche Entwicklungen gibt es diesbezüglich seit den Kunst- und Wunderkammern?
Gibt es je nach Sparte unterschiedliche Modelle der Welterfassung? Wie sammeln und vermessen Kunstkuratorinnen / -Kuratoren die Welt? Welche Methoden kennen Vertreter/innen der Archäologie, Geschichte und Natur?
Was sagt uns die Art und Weise, wie wir Welt sammeln und zeigen über unser Weltverständnis und unser Denken aus? Ist die Welt im Museum die bessere, die, die wir uns wünschen? Schaffen und bezeugen wir im Museum jene Bilder, die wir von uns selbst gern haben?
Welche Bedeutung hat das Museum als utopischer Ort, als ein geschützter Ort, an dem die Welt neu, geordnet, ideal wiederstehen kann? Generieren Museen nach wie vor Modelle, Prototypen, Utopien?
Warum sammeln wir die Welt? Um sie durchschaubar und verstehbar zu machen? Um sie vor dem Verschwinden zu retten? Um sie unter Kontrolle zu bringen?
Wie geht das Museum mit Lücken und Brüchen in seinen Sammlungen um? Gibt es eine Tradition, diese Lücken nicht als Leerstellen, sondern als „Öffner“ zu begreifen?
Inwiefern unterscheidet sich die museale Weltenerzeugung von der künstlerischen, literarischen, filmischen, kommerziellen?
Wir gehen diesen Fragestellungen in Vorträgen und Diskussionen, einem „Wissensmarkt“ sowie Expeditionen durchs Joanneum nach.
Mit Ruth Beckermann, Wien (A), Clementine Deliss, Frankfurt (D), Regina Guhl, Graz (A), Ferdinand Schmatz, Wien (A), Sofie Thorsen, Wien (A), Beat Wyss, Zürich (CH) sowie Peter Assmann, Präsident Museumsbund Österreich, Direktor Oberösterreichische Landesmuseen (A), Gianna Mina, Präsidentin Verband der Museen der Schweiz (CH), Othmar Parteli, Koordinator, Südtiroler Landesmuseen (I), Volker Rodekamp, Präsident des Deutschen Museumsbundes (D), Wilfried Seipel, Präsident ICOM Österreich (A)
Die Teilnahme ist kostenlos!
Anmeldung & Info
Museumsakademie Joanneum
Schloss Eggenberg
Eggenberger Allee 90, 8020 Graz
T +43 (0) 316/8017-9805, Fax -9808
museumsakademie@museum-joanneum.at
Bitte melden Sie sich schriftlich per Mail oder Fax an.
Zimmerbuchung
Barbara Maria Kollmann
Graz Convention Bureau
Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH
Messeplatz 1/Messeturm | 8010 Graz | Austria
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F +43 316 8075 55
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Förderer
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- Heimatsaal, Volkskundemuseum, Graz (A)
- Paulustorgasse 13a
- 8010 - Graz
- Terminart: Lernen & Wissen Wissen |
- Terminbereich: Bildung, Kultur |
- Kategorien: Tagung








