Ergebnisse der geophysikalischen Untersuchungen im Gebiet Arzberg–Rauchenberg (Steiermark, Österreich)
von Erich Niesner
Zusammenfassung: Diese Arbeit zeigt ausgewählte Ergebnisse geophysikalischer Messungen im Gebiet Arzberg–Rauchenberg. Die Feldmessungen wurden im Rahmen eines alljährlich, von den Universitäten Wien und Leoben organisierten, geophysikalisch-geochemischen Feldprojekts durchgeführt. Die geophysikalischen Messungen werden dabei von den Mitarbeitern des Lehrstuhls für Geophysik der Montanuniversität Leoben betreut. Ziel dieser praxisnahen Prospektion ist die Durchführung, Auswertung und integrative Interpretation der Messungen. Um die Vor- und Nachteile bzw. Grenzen der einzelnen Methoden aufzuzeigen, werden möglichst viele geophysikalische Methoden eingesetzt. In einer Übersicht werden die wichtigsten Grundlagen der eingesetzten Methoden vorgestellt. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wurden einige interessante Ergebnisse ausgewählt. Beginnend mit der relativ einfachen, aber durchaus aussagekräftigen Eigenpotentialmethode werden die Ergebnisse der Multielektrodengeoelektrik- und Induzierten Polarisationsmessungen vorgestellt. Durch die alten Einbaue bot sich auch die hervorragende Gelegenheit Untertage-Geoelektrikmessungen durchzuführen. Modellierung und integrative Interpretation konnten das Bild vom Aufbau der Lagerstätte wesentlich verbessern.
Schlüsselworte: Geophysik; Geoelektrik; Induzierte Polarisation; Elektromagnetik; Magnetik.
Joannea Geol. Paläont. 7: 55-76 (2005)


