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Serpentinitflora auf der Gulsen

Wanderung zu botanischen Kostbarkeiten mit Bernhard Ocepek

  • 29.05.2010, 09:30 - 16:00 Uhr

Treffpunkt: 9:30 Uhr. An der Landesstraße von Kraubath nach Feistritz bei Knittelfeld, etwas westlich vom Steinbruch am Beginn einer Forststraße.

Die Gulsen liegt zwischen den Gemeinden Feistritz bei Knittelfeld und Kraubath und besteht aus Serpentinitgestein. Auf der nach Südosten ausgerichteten steilen Hanglage hat sich ein flachgründiger Trockenrasen gebildet.

Serpentin-Hauswurz
Serpentin-Hauswurz
Die Nährstoffarmut und toxische Wirkung bestimmter Schwermetallionen ertragen nur einige besonders angepasste Pflanzenarten, wie etwa die weltweit nur hier vorkommende Serpentin-Hauswurz (Sempervivum pittonii). Weitere botanische Besonderheiten sind der Serpentin-Streifenfarn (Asplenium cuneifolium), der Pelzfarn (Notholaena marantae), der Seiden-Backenklee (Dorycnium germanicum), das Ohrlöffel-Leimkraut (Silene otites) und das Berg-Steinkraut (Alyssum montanum).

 

Treffpunkt aus Richtung Graz: Von Schnellstraßenabfahrt Kraubath ca. 600 m nach Kraubath, bei der Hauptkreuzung mit der Landesstraße in Richtung Knittelfeld abbiegen, nach weiteren 3,5 km erreicht man den nordseitig der Mur gelegenen Steinbruch. Westlich des Steinbruches beginnt ein mit einem Schranken abgesperrter Forstweg, wo entlang der Landesstraße überbreite Bankette als Parkmöglichkeit vorhanden sind.

Treffpunkt aus Richtung Knittelfeld kommend kann man bei der Schnellstraßenabfahrt Feistritz bei Knittelfeld in Richtung Kraubath abfahren. Nach ca. 3 km erreicht man den Treffpunkt. 


  • Terminart: Lernen & Wissen Führungen |
  • Terminbereich: Naturkunde |
  • Kategorien: Exkursion